Die Umfrage unter 115 SAP-Verantwortlichen aus der DACH-Region zeigt: SAP Security ist in den meisten Unternehmen strategisch angekommen. Operativ sieht das ganze aber etwas anders aus.
Zwischen strategischer Priorität und operativer Realität
SAP Security ist in den meisten Unternehmen längst auf der Agenda: 73% der Befragten betrachten sie als strategische Priorität oder als festen Bestandteil des operativen Betriebs. Doch die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen, dass zwischen Anspruch und Umsetzung weiterhin eine deutliche Lücke besteht.
Während der klassische Grundschutz – etwa Infrastruktur-Sicherheit, Benutzer- und Berechtigungsmanagement sowie Systemhärtung – in vielen Unternehmen etabliert ist, bleiben wichtige Bereiche zur Erhaltung des Sicherheitsniveaus wie Identity- und Access-Management, Security Monitoring und Security Incident Management häufig unterversorgt. Besonders beim Monitoring zeigt sich Nachholbedarf: Viele Unternehmen setzen noch auf manuelle Auswertungen oder verfügen über keine SAP-spezifische Überwachungslösung.
Als größte Herausforderungen nennen die Befragten fehlende interne Ressourcen, hohe technische Komplexität sowie mangelndes SAP-spezifisches Security-Knowhow. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen durch NIS2, ISO 27001 und interne Security-Richtlinien kontinuierlich.
Die Ergebnisse machen deutlich:
IT-Security ist heute weit mehr als ein Infrastrukturthema. Gefragt sind ganzheitliche Konzepte, die Technologie, Prozesse und Organisation gleichermaßen berücksichtigen und dabei insbesondere die SAP-Systemlandschaft nicht vergessen.
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